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Was bleibt vom Homeschooling?

Der erneute Lockdown verlangt viel von uns ab. Bei der Betreuung und Beschulung unserer Kinder fehlen gewohnte Tagesstrukturen und soziale Kontakte ebenso wie pädagogische Führung. Unser Dank gilt deshalb den Schülern, Eltern und Lehrern. Sie alle müssen beim Homeschooling diverse Herausforderungen meistern. Dabei sind längst nicht alle technisch gut ausgestattet. Nicht überall gibt es schnelles Internet, vor allem im ländlichen Raum. Noch immer gibt es keine Richtlinien für Onlineunterricht. Datenschutzrechtliche Belange von Schülern und Lehrern bleiben unklar. Das CDU-geführte Kultusministerium hat es hier versäumt, ordentliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Ausleihgeräte für Schüler oder Arbeitslaptops für Lehrer fehlen. Der Ruf nach mehr Onlineunterricht ist nachvollziehbar, ersetzt aber keinen Präsenzunterricht. Was nützt die beste Onlinestunde, wenn nur 2/3 der Klasse daran teilnehmen können oder wollen? Liegt es nicht in der pädagogischen Freiheit der Lehrer, selbst die geeigneten Methoden zur Erreichung der Lernziele zu wählen? Das kann Onlineunterricht sein, aber auch ein gut aufbereitetes Arbeitsblatt mit schülergerechten Erklärungen. Viele Lehrkräfte sind sehr kreativ und engagiert im Umgang mit der auch für sie schwierigen Situation, zumal viele selbst schulpflichtige Kinder haben. Eine einseitige Kritik an Lehrern, wie von manchen betrieben, ist daher aus unserer Sicht unangebracht. Begreifen wir das Homeschooling lieber als Chance, gemeinsam Schule weiterzuentwickeln – analog und digital. Ihre SPD Markkleeberg

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Mehr Mobilitätsgerechtigkeit – das Bildungsticket für Sachsen

Vor der Landtagswahl 2019 haben wir ein Bildungsticket für Sachsen versprochen. Dieses soll nun ab dem nächsten Schuljahr 2021/2022 kommen. Es müssen allerdings noch die Stadträte und Kreistage zustimmen. Was spricht für das Bildungsticket? Damit werden insbesondere jene unterstützt, die für den Schulweg auf den ÖPNV angewiesen sind. Für lediglich 15 Euro pro Monat (im Jahresabonnement für 180 Euro) könnte dann ganztägig im gesamten Verkehrsverbund des Schulortes der ÖPNV genutzt werden. Nutzungsberechtigt wären alle Schüler/innen der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die keine duale Ausbildung absolvieren (für Azubis gibt es seit dem 1. August 2019 das AzubiTicket Sachsen). Viele Markkleeberger/innen, die in aber v.a. außerhalb unserer Stadt eine Schule besuchen, würden von der Einführung des Bildungstickets profitieren. Zum einen entlastet es finanziell die Eltern deutlich, zum anderen erhöhte es die Mobilität. Für geringere Kosten könnten Schüler/innen dann wesentlich weiter fahren. Somit würden Ausflüge ebenso erleichtert wie die Vereinstätigkeit in der Nachbarstadt oder Behördengänge nach Borna oder Grimma. Es ist also ein weiterer Schritt zu mehr Mobilitätsgerechtigkeit - und umweltfreundlich. Interessant für die kommunalen Parlamente ist die Finanzierung des Bildungstickets. Der Freistaat Sachsen wird sich laut Wirtschaftsministerium mit bis zu 50 Mio. Euro pro Jahr beteiligen. Wir werden uns mit dem Ticket intensiv auseinandersetzen und sie über die weitere Entwicklung informieren. Ihre SPD Markkleeberg

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Wir sind auch im neuen Jahr für Sie da!

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute, v.a. Gesundheit. Was 2021 alles passieren wird, kann niemand vorhersagen. Aber wir können Ihnen das Versprechen geben, dass wir weiterhin für Sie da sind. Sobald es die Pandemiesituation erlaubt, werden wir wieder Bürgersprechstunden und öffentliche Veranstaltungen anbieten. Auch inhaltlich haben wir uns einiges vorgenommen. So werden wir uns u.a. verstärkt dem Thema Sicherheit widmen. In unserem Wahlprogramm versprachen wir: „Außerdem muss sich die Sicherheit auf Markkleebergs Straßen weiter erhöhen.“ Nachdem 2019 der Verkehrsentwicklungsplan vom Stadtrat beschlossen wurde, ist es nun an der Zeit, dass diesem ein Radwegekonzept und ein Schulwegekonzept folgen. Hierzu haben wir zwei Anträge für den Stadtrat gestellt und würden uns über Unterstützung der anderen Fraktionen sehr freuen. Wir unterstützen schließlich auch gern Anträge anderer, wenn das Anliegen unterstützenswert ist. Beispielsweise regte die CDU/FDP-Fraktion die Überarbeitung des Grünpflegekonzeptes an. Da uns der Leitgedanke „Markkleeberg bleibt eine Stadt im Grünen“ eint, haben wir dem natürlich zugestimmt. Wir freuen uns, künftig gemeinsam auch das Klimaschutzkonzept umzusetzen und es bereits bei technischen Planungen und Vergaben zu berücksichtigen. Beim Beschluss zur Sanierung und Erweiterung der Feuerwehr Markkleeberg-West hätten wir uns nämlich eine moderne und energiesparende Heiz- und PV-Anlage gewünscht, konnten uns damit aber leider noch nicht durchsetzen. Ihre SPD Markkleeberg

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Wir wünschen Ihnen eine gesunde und frohe Weihnachtszeit

Ein schweres Jahr geht zu Ende. Die Corona-Pandemie verlangt uns viel ab. Wir müssen mit Einschränkungen und Verzicht leben. Das ist für uns alle nicht einfach. Manche Maßnahmen kann man sicherlich kritisch sehen. Dennoch macht es die aktuelle Lage insgesamt erforderlich. Mund-Nasen-Schutz gehört mittlerweile zu unserem Alltag ebenso die Unsicherheit, ob die Kita oder Schule unserer Kinder geöffnet bleibt oder aufgrund von Coronafällen Einschränkungen erfährt. Auch lieb gewordene und traditionelle Veranstaltungen in Markkleeberg konnten pandemiebedingt leider nicht stattfinden. Hier denken wir v.a. an das Stadtfest, das Lichterfest im agra-Park oder die Weihnachtsmärkte. Im Stadtrat haben wir in gewohnter Weise und oftmals fraktionsübergreifend Entscheidungen zum Wohle der Stadt treffen können. In diesem Jahr gab es einige Baustellen, die mittlerweile fertiggestellt (z.B. Rathausstraße) oder fast beendet (z.B. Kita am Wasserturm; Dreifeldhalle) sind. Über wegweisende Entscheidungen für die Zukunft wurde in der vergangenen Ausgabe berichtet. Für das kommende Jahr 2021 sind wir trotz allem optimistisch. Impfstoffe versprechen eine Überwindung der Pandemie. Die Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten verspricht eine Verbesserung der transatlantischen Beziehungen, der Klimapolitik und der Weltpolitik insgesamt. Deshalb möchten wir Sie ermutigen, ebenfalls mit Zuversicht in das neue Jahr zu starten. Wir wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit, auch wenn sie etwas beschaulicher sein wird. Bleiben Sie gesund! Ihre SPD Markkleeberg

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Stadtrat verteilt 70.000 Euro und votiert für Jugendherberge

In der letzten Stadtratssitzung konnten ein paar wegweisende Beschlüsse für unsere Stadt getroffen werden. So wurde über die pauschale Zuwendung des Freistaates Sachsen in Höhe von 70.000 Euro befunden. Wie in den beiden vorangegangenen Jahren kommen gleich mehrere Vereine und Institutionen in den Genuss zusätzlicher Gelder: die Jugendfeuerwehr Markkleeberg (15.000 Euro), die Fördervereine der drei Feuerwehren (jeweils 2.000 Euro), die AG Markkleeberger Sportvereine (25.000 Euro), der Kunstverein Markkleeberg (6.000 Euro), der Verein Kulturgeschichte Markkleeberg (2.500 Euro), das Familienzentrum Lichtblick e.V. (1.500 Euro) und die Kirchgemeinde Großstädteln (5.000). Zudem sind 9.000 Euro für Blumenkübel, Beete und Großgrün im öffentlichen Raum vorgesehen. Wir möchten uns an dieser Stelle für die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen bedanken.

Bedeutend für unsere Stadt ist sicherlich der Grundsatzbeschluss für die Errichtung einer Jugendherberge an der Auenhainer Bucht gewesen. Die Gelder des vom Bund beschlossenen Strukturstärkungsgesetzes für die Kohleregionen, die eine 90 bis 92,5 prozentige Förderung vorsehen, machen diese wohl einmalige Chance möglich. Es wird sogar ein verkürztes Vergabeverfahren geben. Zudem ist das Deutsche Jugendherbergswerk mit im Boot. Viele Jahre haben wir schon beraten, wo in unserer Stadt eine Jugendherberge entstehen könnte. Nun endlich ist es soweit. Das Gesamtpaket stimmt und wir dürfen uns über eine weitere Bereicherung für unsere Stadt freuen. Ihre SPD Markkleeberg

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